Neue Superbatterie aus Deutschland soll den Durchbruch für die Emobilität schaffen 

Zurzeit werden die meisten E-Batterien für den europäischen Markt in Asien produziert, was für gewisse ein No-Go ist. Nun soll eine neu entwickelte Batterie der Firma Innolith der deutschen bzw. europäischen Batterieproduktion zum Durchbruch verhelfen. 

Diese neue Batterie, welche in Bruchsal bei Karlsruhe entwickelt wird, soll die Power für eine Reichweite von 1.000 Kilometern für E-Autos liefern. Der Grund hierfür sind innovative technische Erneuerungen mit einer gemessenen Ladetiefe von 0 bis 100% und 55.000 Zyklen im Wechselrhythmus von einer halben Stunde, die sehr überzeugend sind. Desweiteren spielt ein weiterer Faktor hinzu bezüglich der Elektrolyte. Denn diese basierte bisher rein auf organischer Elektrolyte, die jedoch auch gewisse Nachteile mit sich zieht. Neu soll ausschliesslich anorganische Elektrolyte in den Batterien verwendet werden. Für deren Etablierung soll in den nächsten zwei bis fünf Jahren die Batterien in Massenproduktion gehen.

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Politik sieht viele Vorteile in der neuen Batterie

Die Batterie wird im Idealfall jedoch nicht nur eine grosse Reichweite für E-Autos liefern, sondern soll auch als Speicher eingesetzt werden können und zu einer bewussten Umweltschonung beitragen. Damit die neue Technologie einschlagen kann, möchte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) nach anfänglichem Widerstand die Batteriezellenfertigung in Deutschland im grossen Stil fördern und so auch die Kompetenz im E-Autobau fördern. Ob sich diese gewünschte Entwicklung ergibt, wird sich jedoch erst in den nächsten Jahren zeigen. Mit der Batterie von Innolith ist jedoch ein weiterer von vielen nötigen Schritten getan.

Quelle Beitrag: Ingenieur.de