Lidl: Altersschwachen LKW-Batterien sollen an der Berner Fachhochschule neues Leben eingehaucht werden

Zwei E-LKW von Lidl Schweiz hätten aufgrund altersschwacher Batterien verschrottet werden müssen. Jetzt übergibt Lidl Schweiz die beiden E-LKW an die Berner Fachhochschule BFH. Dort könnte den ausgedienten Lastwagen neues Leben eingehaucht werden.

In einem Forschungsprojekt erhalten die beiden ausgedienten Elektrolastwagen von Lidl Schweiz eine Batterierevision. Einer der beiden Elektrolastwagen soll dann ein zweites Leben kriegen und ausgerüstet mit Messequipment wieder in Einsatz gebracht werden. Durch diese Kooperation kann Lidl Schweiz nicht nur die aufwändige und ökologisch wenig sinnvolle Verschrottung verhindern, sondern unterstützt auch gleichzeitig die Forschung.

Weiterentwicklung von Batterie-Elektrofahrzeugen
Lidl Schweiz stellt der Berner Fachhochschule BFH die E-LKW gratis zur Verfügung. Dies ermöglicht der BFH die Erforschung und Weiterentwicklung von Batterie-Elektrofahrzeugen im Schwerverkehr. Hierfür fliessen die interdisziplinären Kompetenzen aus der Batterieforschung, unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Vezzini, sowie der Automobiltechnik, unter der Leitung von Prof. Peter Affolter, im Forschungsprojekt zusammen.

Prof. Dr. Andrea Vezzini, Leiter des BFH-Zentrum Energiespeicherung freut sich über die Kooperation mit Lidl Schweiz: «Die beiden E-Force-LKW bieten eine hervorragende Gelegenheit, um Wissenschaft und Anwendung von Batterie-Elektrofahrzeugen im Schwerverkehr weiterzuentwickeln und zu optimieren. Wir sind zuversichtlich, dass zumindest eines der beiden Fahrzeuge in Zukunft wieder auf der Strasse anzutreffen sein wird.»

Text: Lidl Schweiz und Berner Fachhochschule