EPA traut dem Porsche Taycan nur 201 Meilen Reichweite zu

Die amerikanische EPA hat den Porsche Taycan Turbo getestet und eine relativ niedrige Reichweite von 201 Meilen bescheinigt, die der Elektroporsche maximal schafft. Die US-Umweltbehörde EPA testet seit vielen Jahren Elektroautos auf deren Reichweite und diese Werte dürfen in der Werbung künftig nicht höher angegeben werden. Damit will die EPA sicherstellen, dass die Unternehmen keine Luftnummern bewerben und manche Autofirma musste ganz fest schlucken, als die EPA-Werte bekannt wurden. Nachedem die EPA die Reichweite des elektrischen Porsche Taycan Turbo auf nur 201 Meilen festlegt, kommt der Porsche somit 323 Kilometer weit, statt der von Porsche versprochenen 450 Kilometer.

Der EPA-Zyklus basiert auf praxisnahen Laborbedingungen, die allerdings nicht gefahren sondern nur virtuell berücksichtigt werden. Die simulierte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 129 km/h.

Die niedrige Reichweite wird wohl von einigen Fahrern getoppt werden, wie das bei den EPA-Werten manchmal der Fall ist, die WLTP-Angeben hingegen schaffen wirklich nur die Profis zu toppen. Wichtig für Porsche ist aber nicht die Einstufung sondern die Kunkurrenz und dem Tesla Model S Performance wird von der EPA eine Reichweite von 450 Kilometer bescheinigt.

Für die EPA-Reichweite massgeblich verantwortlich ist ein hoher Verbrauch von 49 kWh auf 100 Meilen, so kommt der Taycan nur gerade 200 Meilen weit. Das Model S Performance kann mit 32 kWh fahren und ist damit im Vorteil, zudem ist die Batterie noch etwas grösser.