Elektroautos mit Batterien eindeutig beste Lösung für Klimaschutz

Immer mehr Forscher wenden sich mit ihren Ergebnissen zum Thema Mobilitätswelten 2020 an die Öffentlichkeit und auch Volker Quaschning als Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin hat sich nun geäussert. Er ist Mitinitiator der Scientists for Future, die sich für einen wirksamen Klimaschutz einsetzen.

VW hat ein Interview mit dem Professor veröffentlicht und in dem erklärt Quaschning nicht nur die Klimaveränderung sondern auch wie ein nachhaltiger Autoverkehr aus seiner Sicht funktionieren kann. Quaschning findet, dass für wirksamen Klimaschutz staatliche Vorgaben nötig sind. Natürlich muss der Mensch sein Verhalten ändern.

Als Mitglied der Scientists for Future mahnt Quaschning immer wieder zur Eile, die Klimaziele von Paris zu erreichen: „Wenn wir die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzen wollen, dann müssen wir sofort handeln“, sagt Quaschning. Die Erderwärmung sei ein schleichender Prozess mit vielen Unwägbarkeiten. Laut Quaschning wird es bei ungebremster Erderwärmung in einigen Jahren eine Unbewohnbarkeit grosser Gebiete der Erde geben. Gleichzeitig wird der Meeresspiegel deutlich ansteigen und um bis zu 70 Meter ansteigen.

Ein wichtiger Hebel für das verändern ist eine klimafreundliche Mobilität. Er fordert eine Halbierung der Mobilität in Deutschland und macht darauf aufmerksam, dass die Systeme kollabieren, wenn man dem nicht Einhalt gebietet.

Laut Quaschning wird es auch in einer klimafreundlichen Welt noch Autos geben. Diese müssen aber „komplett emissionsfrei unterwegs sein. Das kann nur mit alternativen Antrieben gelingen“, sagt Quaschning. Mit herkömmlichen Dieselfahrzeugen oder Benzinern sei Klimaneutralität „in keinem Fall erreichbar.“

Laut ihm bleiben nur Elektromobilität mit Batterien oder Wasserstoff und das Thema Wasserstoff sieht er für Autos gar nicht. Man muss aber mit Hochdruck daran arbeiten, die E-Mobilität zu fördern.