Elektro-Mobilität

2012 hat Tesla mit dem Model S ein ansprechendes Elektroauto der Oberklasse präsentiert und hat damit 2017 einen Verkaufsrekord erzielt. 2015 verkaufte Tesla 1556 Exemplare seiner etablierten Limousine Model S (aktueller Listenpreis ab 79 200 Franken), 2016 waren es bereits 1701 Autos, davon entfielen 402 auf das neu eingeführte Grossraum-SUV Model X (Listenpreis Basismodell 90 750 Franken) – und 2017 verkaufte Tesla sogar 2024 Fahrzeuge, davon waren 893 Model X. Seither hat ein neues Zeitalter der Mobilität begonnen. Diverse Automobilhersteller bieten mittlerweile attraktive Elektrofahrzeuge an. Hyundai, Opel, Renault und VW haben am diesjährigen Automobilsalon in Genf weitere vollelektrische Serienfahrzeuge mit NEFZ-Normreichweiten von rund 300 bis über 500km präsentiert. Diese Fahrzeuge erreichen im Alltagseinsatz beachtliche 200 bis 400km mit einer vollen Ladung. Für Herr und Frau Schweizer, die Wert auf eine nachhaltige individuelle Mobilität legen, gibt es heute gute Argumente für den Umstieg.

Eine aktuelle Liste aller gängigen Elektromobile aus dem Personenwagenbereich, die in der Schweiz verkauft werden, finden Sie hier bei e’mobile und mit Detail-Infos bei topten.ch .


Marktübersichten

  • Auf >>Wikipedia findet sich eine ausführliche Darstellung zum Markt und zur Bedeutung der Elektromobile.  >>hier
  • e’mobile publiziert regelmässig Statistiken zu den elektrisch betriebenen Motorfahrzeugen und befasst sich mit Aktualitäten und Trends >>hier
  • In der >> NZZ vom 28.10.2015 findet sich eine gute Übersicht über die damals beliebtesten Elektroautos in der Schweiz. Die Liste ist auch heue noch recht zutreffend.
  • Die Autorevue (Österreich) hat eine ziemlich >>vollständige Übersicht über den Elektromobilmarkt 2015 publiziert, ergänzt durch Verweise auf zahllose Tests.
  • Eine gute Übersicht über das aktuelle Angebot bietet auch die (amerikanische) >>Webseite des Idaho National Laboratory , das für das U.S.Dept. of Energy arbeitet.

Zusätzliche Informationen

Der NEFZ-Test ist ein standardisierter Fahrzyklus der bei gleichbleibenden Bedingungen auf einem Rollenprüfstand abgefahren wird. Das ermöglicht es, reproduzierbare und vergleichbare Ergebnisse für alle Elektroautos zu erhalten. Hingegen entsprechen die tatsächlich erreichbaren Reichweiten bei weitem nicht diesen Werten. Wie weit man tatsächlich kommt, hängt weitgehend vom gewählten Fahrmodus (Eco-Modus oder Normalmodus) ab, ferner von der befahrenen Strecke, der Aussentemperatur, der individuellen Fahrweise, der Beladung etc. weshalb es nicht möglich ist, verbindliche praktische Reichweitenangaben zu machen. Wir beschränken uns deshalb auf Angaben der Hersteller, abgeglichen mit Angaben von Autotestern und Erfahrungsberichten von Privaten. Wichtig zu wissen ist deshalb, dass man durch seine Fahrweise und den Fahrmodus die Reichweite enorm beeinflussen kann. Im Winter muss generell mit sinkender Reichweite gerechnet werden, da die Batterien nicht mehr so viel Strom aufnehmen und abgeben können. Das kann ohne weiteres die Reichweite um einen Drittel, in Extremfällen um die Hälfte reduzieren. Die Heizung im Winter ist dabei ein enormer zusätzlicher Verbraucher.

Die meisten Elektromobile sind mit Batteriemiete oder Batteriekauf erhältlich. Dementsprechend variieren die Preise, Die Batteriekosten beim Kauf sind ein wesentlicher Faktor und können bei grösseren Modellen 10’000.– übersteigen. Bei der batterie-Miete muss mit rund Fr. 85.– bis 140.– pro Monat bei Kilometerleistungen zwischen 10’00 und 15’000 pro Jahr gerechnet werden.

Elektrofahrzeuge stossen keine Abgase, weder Stickoxide noch CO2, aus. Sie können sich über den Verbrauch und die Abgasemissionen orientieren unter „Verbrauchsstatistik“


Weitere Elektrofahrzeuge

Neben den verbreiteten Personenwagen gibt es in der Elektromobilität natürlich eine grosse Vielfalt von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. Schon seit 130 Jahren gibt es Elektromobile zur Personenbeföderung. Alles begann damit, dass 1881 Gustave Trouvé sein dreirädriges, elektrisch angetriebenes Fahrzeug mit dem Namen „Trouvé Tricycle“ der Öffentlichkeit präsentierte. Erst 1886 präsentierte Carl Benz sein erstes Automobil mit Benzinmotor.

Wir zeigen nachfolgend einige typische Vertreter der heutigen Elektromobilität:


Dreirad-Elektromobile

Mini-el

 

…später CityEL  genannt

Twike 3

Twike 4 Prototyp

Das Twike wurde ständig weiterentwickelt. Inzwischen ist das Twike 4 als Prototyp unterwegs und dient der Entwicklung des Twike 5, das auf den Markt gebracht werden soll.

Der CityEL, ursprünglich in Dänemark als Mini-el gebaut, wurde nach Deutschland verkauft. Die Nachfolgefirma musse aber Konkurs anmelden. Inzwischen gehören die Rechte am Fahrzeug der deutschen Firma Krabbat UG die auf Ihrer Webseite schreibt:

Die Krabatt UG hat im März 2014 das komplette Projekt CityEL mit allen Teilen, Produktionsanlagen und Rechten erworben und betreibt das Projekt „CityEL“ mit allem Drumherum nun als eigenen Geschäftsbereich. Dadurch ist sichergestellt, dass der CityEL auch weiterhin zu unserem Strassenbild gehört, die Kunden nicht im Regen stehen und auch wieder Neufahrzeuge produziert werden. 

Viele Mitglieder des ECS fahren die schon über zwanzigjährigen Dreirad-Modelle Mini-El und Twike.


Transportfahrzeuge

Lastwagen


Seniorenfahrzeuge


Roller, E-Bikes, Trottinets, Sportgeräte etc.


Unter Kurzmeldungen finden Sie wichtige neue Entwicklungen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Leitgedanke ist die Erwartung, dass sich die aufgeführten Fahrzeuge auf dem Markt durchsetzen können. Reine Studien oder Einzelanfertigungen werden nicht gezeigt.